Fortbildung

Von meinem Fach- und Erfahrungswissen gebe ich gern etwas an meine Kolleginnen und Kollegen weiter.


2019


01./02.03.2019

Motivierend mit Abwehr und Widerstand umgehen

Seminar Heidelberger Institut für Psychotherapie – HIP Heidelberg

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Theoretische-Ausbildung.114059.0.html
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/zpm/psychatrie/HIP/2019/HIP_Jahresprogramm_2019.pdf

 

07. / 12.04.2019

Störungen in Paarbeziehungen – Diagnostik und therapeutisches Vorgehen

Seminar Lindauer Psychotherapiewochen 2019

https://www.lptw.de/fortbildungsprogramm/programm.php?action=detailkurs&p1=444

 

06./07.09.2019

Störungen in Paarbeziehungen – Diagnostik und therapeutisches Vorgehen

Praxis-Workshop

Freitag, 06.9.2019, 16:00 Uhr bis Samstag, 07.09.2019 18.00 Uhr
Ort: Psychotherapeutische Praxis Parisius Eichenhang 16 34277 Fuldabrück bei Kassel

Der andere, das DU, und damit die Beziehung zwischen beiden, ist immer mitgegeben, manifest oder latent, ermöglicht sie größtes Glück wie Unglück. Seelische Gesundheit ist immer auch eng mit unserer Beziehungssituation verwoben

Störungen sind oft mit dem DU verbunden:
• als Ursache: „mir geht es schlecht, wegen der Beziehung!“
• als Folge in der Beziehung: „uns geht‘s schlecht, weil es mir /Dir schlecht geht!“
• als Doppelpack: „es geht uns beiden schlecht; wir bewegen uns in einem Teufelskreis

Folgen für die nächste Generation: die Kinder, die Gesellschaft
Einzeltherapien drohen ohne Paarbezug zu scheitern oder können zum Scheitern der Partnerschaften führen
Diesen Kreislauf kann man oft unterbrechen durch Paargespräche!
Der Workshop führt in typische Störungsmuster ein und erläutert deren Funktion anhand von Fallvignetten.
Es werden verschiedene Wege vorgestellt, die zur Auflösung führen können.
Ein Ausblick auf erste therapeutische Schritte wird anhand von Fallbeispielen der Teilnehmerinnen vermittelt.

Teilnahmebeitrag: 210,-€ (12 UE)

Leitung: Dipl. Psych. Dipl. Theol. Katharina Parisius

Anmeldung bis zum 07.08.2019 an info@praxis-parisius.de

Die Zertifizierung bei der Hess. Psychotherapeutenkammer wird beantragt.

 

06. – 10.10. 2019

Auf Abwehr!
Motivierend und lösend mit Abwehr und Widerstand umgehen

Seminar Lübecker Psychotherapietage 2019

Katharina Parisius und Ulrich Sachsse

https://www.luebecker-psychotherapietage.de/programmanmeldung/

Was bremst wie die therapeutische Arbeit? Wie kann sie wieder besser gelingen? Eine zentrale Frage jeder Therapeutik. Widerstandsbearbeitung gelingt vom Verstehen der Funktion eines Widerstandes, einer Abwehr über deren geduldiges Akzeptieren und Aufarbeiten bei der Umgestaltung des für das Funktionieren der Persönlichkeit notwendigen Schutzes über das kreative „Aushebeln“ oder „Umgehen“ von Widerständen bis hin zur konfrontativen Bearbeitung. Reflektierte Methoden-Vielfalt und –Integration kann dabei durchaus behilflich sein, aber auch eine Verfestigung des Widerstandes herbeiführen. Die repetitive Gestalt und Wirkungsweise maladaptiver Beziehungs- und Verhaltensmuster zu identifizieren, psychodynamisch zu verstehen, behandlungstechnisch je nach Anwendungsspektrum vielfältig zu lockern oder aufzulösen kann zur mühsamen, manchmal aber auch zur sportlich-kreativen Herausforderung für den Therapeuten werden. Dabei wird mit Widerständen bei strukturierteren Patienten anders umzugehen sein als etwa bei Borderline-Patienten oder komplex Traumatisierten.
Mit dem Erkunden typischer Abwehr-Formen vor, während oder nach deren Auflösung können Therapeuten die Mentalisierungsfähigkeit und Selbstreflexion des Patienten fördern, um mit ihm dann attraktivere Schutz-Lösungen zu entdecken und zu entwickeln.
Dies wird im Seminar in Theorie u anhand von Fallvignetten der Teilnehmer in der Praxis geschehen: bitte eigene Fälle mit- und einbringen!

25. 10. 2019, 20 – 22h

Fundierte Vielfalt in der psychodynamischen Psychotherapie = Methodenintegration?

Vortrag
Akademie für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg e.V.
APH, Seewartenstraße 10, 20459 Hamburg

Psychotherapie ist weit mehr als die Summe ihrer spezifischen Behandlungstechniken und diverser Beziehungsvariablen. Deshalb wird auf der einen Seite mit guten Argumenten das Modell einer allgemeinen Psychotherapie (Grawe 1995 u Nachfolger) diskutiert. Auf der anderen Seite gehen Befürworter empirisch fundierter, evidenzbasierter Psychotherapie-ansätze von verfahrens- oder störungsspezifischen Wirkfaktoren aus und priorisieren störungsspezifische Psychotherapieansätze. Angesichts differenter therapeutischer Haltungen und verschiedener Veränderungs- bzw. Behandlungstheorien innerhalb eines psychodyna-mischen Behandlungstechnikspektrums lässt sich dazu eine übergeordnete Therapie-(Meta)Theorie kaum noch bestimmen. Es empfiehlt sich, den Begriff „Schule“ für die behandlungspraktische Orientierung weitgehend aufzugeben.
Mit dem Zusammenführen einzelner Behandlungselemente werden Synergieeffekte genutzt, aber es entstehen auch neue Konzepte höherer Komplexität – analog zum steten Wandel in Religion, Kultur und Gesellschaft.
Für die therapeutische Praxis stellt sich die orientierende Frage: „W a s tue i c h psychotherapeutisch w i e mit w e m und w a r u m?

Supervision und Coaching

In verschiedenen Settings biete ich nach Absprache:

Einzelsupervision für Kollegen, Coaching und Teamsupervision an, um die Wirksamkeit des eigenen professionellen Handelns zu überprüfen, an der Verbesserung der Handlungs- und Methodenkompetenz mitzuwirken, mögliche eigene Ängste, „Unlust“, Erschöpfung und alles, was an guter Arbeit hindert zu explorieren, zu identifizieren und zu verändern, um schließlich die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen – nicht zuletzt über Experimentierfreude und ein gerüttelt Maß an Humor.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen!

Archiv

Fortbildungen 2018

23./24.02.2018
Motivierend mit Abwehr und Widerstand umgehen – HIP Heidelberg
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/zpm/psychatrie/HIP/HIP_Jahresprogramm_2018.pdf

23.03.2018
Arbeit mit Krebspatienten durch niedergelassene Psychotherapeuten
Seminar Weiterbildung Psychosoziale Onkologie WPO Göttingen, Mariaspring Bovenden
https://www.bak-ev.org/e_veranstaltungen/v_weitere/WPO-Faltblatt_2017.pdf
http://www.wpo-ev.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/pdf/anmeldeformular_IC-PT-PMP_2018.pdf&t=1521062940&hash=ca9a47b4fe5dee8383b5769348c15fb470b6509f

16. – 20.04.2018
Störungen in Paarbeziehungen – Diagnostik und therapeutisches Vorgehen
Seminar Lindauer Psychotherapiewochen 2018
https://www.lptw.de/fortbildungsprogramm/programm.php?action=detailkurs&p1=444

04./05.05.2018
Störungen in Paarbeziehungen – Diagnostik und therapeutisches Vorgehen
Praxis-Workshop
Freitag, 04.5.2018, 16:00 Uhr bis Samstag, 05.05.2018 18.00 Uhr
Ort: Psychotherapeutische Praxis Parisius Eichenhang 16 34277 Fuldabrück bei Kassel

Der andere, das DU, und damit die Beziehung zwischen beiden, ist immer mitgegeben, manifest oder latent, ermöglicht sie größtes Glück wie Unglück. Seelische Gesundheit ist immer auch eng mit unserer Beziehungssituation verwoben
Störungen sind oft mit dem DU verbunden:
• als Ursache: „mir geht es schlecht, wegen der Beziehung!“
• als Folge in der Beziehung: „uns geht‘s schlecht, weil es mir /Dir schlecht geht!“
• als Doppelpack: „es geht uns beiden schlecht; wir bewegen uns in einem Teufelskreis
Folgen für die nächste Generation: die Kinder, die Gesellschaft
Einzeltherapien drohen ohne Paarbezug zu scheitern oder können zum Scheitern der Partnerschaften führen
Diesen Kreislauf kann man oft unterbrechen durch Paargespräche!
Der Workshop führt in typische Störungsmuster ein und erläutert deren Funktion anhand von Fallvignetten.
Es werden verschiedene Wege vorgestellt, die zur Auflösung führen können.
Ein Ausblick auf erste therapeutische Schritte wird anhand von Fallbeispielen der Teilnehmerinnen vermittelt.

Teilnahmebeitrag: 210,-€ (12 UE)
Leitung: Dipl. Psych. Dipl. Theol. Katharina Parisius
Anmeldung bis zum 07.04.2018 an info@praxis-parisius.de
Die Zertifizierung bei der Hess. Psychotherapeutenkammer wird beantragt.

30.09. – 04.10.2018
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht – Methodenintegration in Klinik und Praxis
Katharina Parisius und Ulrich Sachsse
Workshop Lübecker Psychotherapietage
https://www.luebecker-psychotherapietage.de/willkommen/

Oft wollen wir für unsere Patienten „nur das Beste“, stellen Methoden und Techniken zusammen, die wir für maßgeschneidert halten. Dass beim Kombinieren verschiedener Therapieelemente etwas ganz Neues entsteht, über dessen Wirkungen aufeinander und „Nebenwirkungen“ insgesamt wir nicht viel wissen, ist u.a. Inhalt dieses Seminars.

In theoretischen Inputs werden Schritte auf dem Weg zu einer konzeptuellen Methoden-integration (die wir noch nicht erreichen) verdeutlicht. Anhand von Fallvignetten aus Praxis und Klinik wird erarbeitet, wo unterschiedliche Methoden wie zur Anwendung kommen, welche Wirksamkeits-Ebene diesem Arbeiten zugrunde liegt, und wie eine je unterschiedliche Methodik über den Einsatz unterschiedlicher Techniken hinaus eine je unterschiedliche innere Haltung, sogar Identität erfordert. Welche Kombinationen sind kompatibel? Wie kann z.B. EMDR in die Psychodynamische Therapie einbezogen werden, wie ein Partner in die Einzeltherapie? „Trauma-Therapie“ und Psychoanalyse – geht das? Vertragen sich kognitiv orientierte Übungen zur Verhaltensänderung mit defokussierten Achtsamkeitsübungen? Stehen dem Patienten vermittelte Erklärungsmodelle durch den Therapeuten einerseits, freie Assoziation andererseits im Wege? Diese und andere Fragestellungen aus der Praxis der Teilnehmer werden unter Rekurs auf Befunde der Psychotherapieforschung diskutiert, um sich mit „gut gemeint“ schließlich „gut gemacht“ anzunähern und die eigene therapeutische Position neu zu überdenken.

Fortbildungen 2017

24./25.2.2017
Motivierend mit Abwehr und Widerstand umgehen HIP Heidelberg
Seminar
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/HIP.132028.0.html

09.-14.4.2017
Motivierend mit Abwehr und Widerstand umgehen Lindauer Psychotherapiewochen
Seminarreihe
https://www.lptw.de/script/programm.php?action=listkurs&param=B&page=2

03.05.2017
Motivierend mit Abwehr und Widerstand umgehen GAP Göttingen
Seminar
http://www.goettinger-akademie.de/curriculum.html#curriculum

Praxisworkshop

Freitag, 29.9.2017, 16.00 Uhr – Samstag, 30.9. 18.00 Uhr
Ort: Psychotherapeutische Praxis Parisius Eichenhang 16 34277 Fuldabrück bei Kassel

Was bremst wie die therapeutische Arbeit? Wie kann sie wieder besser gelingen? Eine zentrale Frage jeder Therapeutik.
Widerstandsbearbeitung gelingt vom Verstehen seiner Funktion über das kreative Aushebeln oder Umgehen von Widerständen bis hin zu deren geduldigem Aufarbeiten bei der Umgestaltung des für das Funktionieren der Persönlichkeit notwendigen Schutzes.
Die repetitive Gestalt und Wirkungsweise maladaptiver Beziehungs- und Verhaltensmuster zu identifizieren, psychodynamisch zu verstehen, behandlungstechnisch je nach Anwendungsspektrum vielfältig zu lockern oder aufzulösen kann zur mühsamen, aber auch manchmal zur sportlich-kreativen Herausforderung für den Therapeuten werden.
Mit dem Erkunden typischer Abwehr-Formen vor, während oder nach deren Auflösung, können Therapeuten die Mentalisierungsfähigkeit und Selbstreflexion des Patienten fördern, um mit ihm dann attraktivere Schutz-Lösungen zu entdecken und zu entwickeln.
Dies wird im Seminar in Theorie u anhand von Fallvignetten der Teilnehmer in der Praxis geschehen.

Teilnahmebeitrag: 195,-€ (12 UE)

Leitung: Dipl. Psych. Dipl. Theol. Katharina Parisius

Anmeldung an info@praxis-parisius.de

Die Zertifizierung bei der Hess. Psychotherapeutenkammer ist beantragt.

Fundierte Vielfalt in der psychodynamischen Psychotherapie = Methodenintegration?

Vortrag

Dienstag, 17.10.2017 – Lübecker Psychotherapietage

Psychotherapie ist weit mehr als die Summe ihrer spezifischen Behandlungstechniken. Deshalb wird auf der einen Seite mit guten Argumenten das Modell einer allgemeinen Psychotherapie (Grawe 1995) diskutiert. Auf der anderen Seite gehen Befürworter empirisch fundierter, evidenzbasierter Psychotherapieansätze von verfahrens- oder störungsspezifischen Wirkfaktoren aus und priorisieren störungsspezifische Psychotherapieansätze wie etwa die „Trauma-Therapie“. Angesichts differenter therapeutischer Haltungen, verschiedener Veränderungs- bzw. Behandlungstheoriemodelle innerhalb eines psychodynamischen Behandlungstechnikspektrums lässt sich dazu eine übergeordnete Therapie(Meta)-Theorie nur sehr schwer bestimmen und es empfiehlt sich, den Begriff „Schule“ für die praktische Orientierung weitgehend aufzugeben. Mit dem Zusammenführen einzelner Behandlungselemente werden Synergieeffekte genutzt, aber es entstehen neue Konzepte höherer Komplexität – analog zum ständigen Wandel in Religion, Kultur und Gesellschaft.
Für die therapeutische Praxis bleibt die „einfache“ Frage: W a s tue i c h psychotherapeutisch w i e mit w e m w a n n und w a r u m?
Everything goes?

https://www.luebecker-psychotherapietage.de/fileadmin/user_upload/LPTT_Programmheft_2017_72dpi.pdf

Vortrag Methodenintegration-Lübecker Psychotherapietage 2017 >>

Dipl. Psych. Dipl. Theol. Katharina Parisius

17./18.11.2017
Abwehr und Widerstand: lösende und motivierende Interventionen und Strategien II DFT-Institut Hamburg
Seminar
https://www.dft-online.de/aus-weiter-und-fortbildung/fortbildungen/hamburg.html